
Über das Museum
Das Haus auf der Mölker Bastei steht auf Resten der Wiener Stadtbefestigung aus dem 16. Jahrhundert. Zwischen 1791 und 1798 liess Johann Baptist Freiherr von Pasqualati zwei kleinere Basteihäuser zu einem vierstöckigen Zinshaus zusammenfassen. Das Ensemble mit Kopfsteinpflaster und unterschiedlich hohen Barock- und Biedermeierhäusern hat sich seit dem frühen 19. Jahrhundert kaum verändert.
Im Herbst 1804 bezog Ludwig van Beethoven eine Wohnung im vierten Stock. Der musikbegeisterte Hausherr schätzte den Komponisten, der in den folgenden Jahren immer wieder hierher zurückkehrte – insgesamt mit Unterbrechungen rund acht Jahre, länger als an jeder anderen seiner zahlreichen Wiener Adressen. In dieser Zeit arbeitete er an der Oper „Fidelio“, an der 5. und 6. Symphonie und am Klavierstück „Für Elise“.
Die Stadt Wien richtete 1941 Gedenkräume ein, die das heutige Wien Museum (damals Historisches Museum der Stadt Wien) betreut; eröffnet wurden sie am 29. November 1941, nach dem Zweiten Weltkrieg erneut 1951. Bei einer Renovierung kam 1962 ein weiterer Raum hinzu. Die Originalwohnung ist vermietet; die Ausstellung liegt in den gegenüberliegenden Räumen derselben Etage und erzählt in drei Zimmern kompakt das Leben des Komponisten.
Highlights
- Beethovens längste Wiener Wohnadresse (rund acht Jahre)
- Entstehungsort von „Fidelio“ und „Für Elise“
- Kompakte biografische Ausstellung in drei Zimmern im 4. Stock
- Historisches Häuserensemble auf einem Rest der Stadtbefestigung
- Gegründet
- 1941
- Träger
- Museen der Stadt Wien – Wien Museum
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 6 € |
|---|---|
| Ermässigt | 5 €Senior*innen, Vienna City Card, Ö1-Club, Menschen mit Behinderung, Studierende unter 26 Jahren, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Gruppen ab 10 Personen |
| Kinder & Jugendliche | freibis 18 Jahre frei · Unter 19 Jahren freier Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 5 € |
| Menschen mit Behinderung | 5 €Begleitperson frei · Begleitpersonen frei. |
| Studierende & Azubis | 5 €Unter 26 Jahren |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 € p. P.Ab 10 Personen |
| Digitale Jahreskarte Wien Museum (alle Standorte inkl. Sonderausstellungen) | 32 € |
Freier Eintritt: Jeden ersten Sonntag im Monat freier Eintritt.
Freier Eintritt mit Jahreskarte Wien Museum, ICOM-Card und Kulturpass („Hunger auf Kunst und Kultur“). An der Kassa nur Barzahlung.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Nicht barrierefrei: Die Ausstellung liegt im 4. Stock und ist nur über Treppen erreichbar, ein Lift fehlt. Eingangstür über 90 cm breit, Sitzgelegenheiten in der Ausstellung. Nächste Behindertenparkplätze: Universitätsring 1 und Teinfaltstrasse 1.
Kinder & Familie
| Eintritt Kinder | bis 18 Jahre frei |
|---|
- Kinderwagenfreundlich: nicht vorhanden
Kein Lift und keine Abstellfläche für Kinderwägen; Mitnahme in die Ausstellung je nach Platz nach Rücksprache an der Kassa.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Ganz Wien ist Kurzparkzone; nächste Parkgarage am Rathausplatz. Busparkplatz am Rathausplatz.
Keine Fahrradabstellplätze in der Nähe.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
- Garderobe
- WLAN: nicht vorhanden
Keine Toiletten vor Ort. Kleine Auswahl an Wien-Produkten an der Kassa; Garderobenhaken im Eingangsbereich (ohne Haftung). Essen und Trinken in der Ausstellung nicht erlaubt.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Audioguide | nein |
|---|---|
| Fotografieren | Fotografieren und Filmen für private Zwecke ohne Blitz, Stativ und Selfiestick erlaubt, ausser bei gekennzeichneten Objekten. |
| Hinweise | Ausstellungstexte auf Deutsch und Englisch; kein Audioguide. Die Ausstellung umfasst drei Zimmer und einen Flur auf einer Ebene. |





