
Heimatmuseum Sissach
Bürgermuseum im denkmalgeschützten Haus an der Zunzgerstrasse mit Baselbieter Trachten, Waffensammlung und Seidenbandweberei; Eintritt frei.
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Über das Museum
Das Heimatmuseum Sissach geht auf das Jahr 1922 zurück. Die Bürgergemeinde konnte damals dank gut gefüllter Kasse die grosse Waffensammlung des Sissacher Altertumsfreundes Julius Oberer-Wachter erwerben und legte damit den Grundstein; eine Museumskommission baute die Sammlung zu einem richtigen Museum aus. Es gilt als eine der ältesten Museumsgründungen dieser Art in der Nordwestschweiz.
Untergebracht war die Sammlung zunächst im Gemeindehaus und im Primarschulhaus. 1946 mietete die Bürgergemeinde den alten Tanzsaal in der zum Hotel Sonne gehörenden Liegenschaft, kurz darauf kaufte sie das Haus. Nachdem 1979 das Erdgeschoss frei geworden war, entstand dort in dreijähriger Umbauzeit das Webzentrum „Dem Seidenband ein Denkmal“, das 1982 eingeweiht wurde. Das Gebäude steht unter kantonalem Denkmalschutz und wurde 1988 und 2018 aussen renoviert; seither führt eine Rampe ins Parterre.
Heute zeigt das Museum im Tanzsaal eine grosse Trachtensammlung mit Silberschmuck aus dem oberen Baselbiet, auf der Laube die Waffensammlung, im Erdgeschoss die Posamenterstube mit Bandwebstühlen sowie eine historische Küche. Im ersten Stock kommen Funde der Burgruine Bischofstein, ein Burgmodell und Möbel einer bürgerlichen Stube hinzu. Wechselnde Sonder- und Gastausstellungen ergänzen das Angebot; Eigentümerin ist die Bürgergemeinde Sissach.
Highlights
- Trachtensammlung mit Silberschmuck aus dem oberen Baselbiet (um 1830/40)
- Waffensammlung vom späten 16. bis ins 20. Jahrhundert mit reich verzierten Pulverhörnern
- Posamenterstube mit Bandwebstuhl mit Lochkarten und Webvorführungen
- Funde und Burgmodell der Ruine Bischofstein
- Sgraffiti von Hugo Cleis (1955) an der Südfassade
Dauerausstellungen
- Trachten – Im Tanzsaal zeigt das Museum eine einzigartige Sammlung von Baselbieter Trachten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts samt Silberschmuck.
- Waffensammlung – Auf der Laube hängen Hellebarden, Spiesse, Degen, Jagdwaffen, Pistolen und Gewehre vom späten 16. bis ins 20. Jahrhundert, dazu verzierte Pulverhörner des 17. Jahrhunderts.
- Webstühle und Posamenter – In der Posamenterstube wird dem Seidenband ein Denkmal gesetzt; Bandwebstuhl mit Lochkarten und Bändelmühle werden vorgeführt.
- Gegründet
- 1922
- Träger
- Bürgergemeinde Sissach
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen (ab 5 Pers.) | 150 CHF p. P.Führung für 5 bis 15 Personen pauschal CHF 150; bei mehr als 15 Personen kann parallel eine zweite Führung stattfinden. |
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Der Eintritt ist frei; am Ausgang steht eine Kasse für freiwillige Spenden.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Seit der Renovation 2018 führt eine Rampe in das Erdgeschoss; die übrigen Ausstellungsräume liegen im ersten und zweiten Stock.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Navigationsadresse: Zunzgerstrasse 2, 4450 Sissach.
Route planenService & Gastronomie
- Café
Café im Wechselausstellungsraum mit kleinen Häppchen, gegenüber einer historischen Küche mit Lochherd und Rauchfang; Verkauf einer Jubiläumsmünze.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | An den Museumssonntagen kann das Museum frei besichtigt werden, auf Wunsch gibt es eine Führung; Anfragen für Führungen und Apéros über das Kontaktformular der Website. |



