
Naturhistorisches Museum Bern
Berns ältestes Museum mit historischen Dioramen, Barry dem Bernhardiner, Riesenkristallen und der Klimaausstellung „Mensch, Erde!“.
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Über das Museum
Am Anfang stand ein Naturalienkabinett, das Ende des 17. Jahrhunderts in der Berner Stadtbibliothek eingerichtet wurde. Für wachsende Sammlungen von Mineralien, Gesteinen, Herbarien und Muscheln entstand 1773 bis 1775 eine Galerie an der Bibliothek, die dank der Vogelsammlung von Pfarrer Daniel Sprüngli im Volksmund „Vögelibibliothek“ hiess. Als offizielle Gründung gilt das Jahr 1832, als der Stadtrat eine eigene Museumskommission einsetzte; damit ist das Haus das älteste Museum Berns.
1852 wurde im Zuge der Aufteilung des alten Stadtstaates die Burgergemeinde Bern alleinige Eigentümerin der Sammlungen, die das Museum bis heute trägt. Wegen Platzmangels zog das Museum mehrfach um: 1882 in einen Neubau gegenüber dem Kunstmuseum, 1936 in das heutige Gebäude an der Bernastrasse. Dieses wurde unter anderem errichtet, um über hundert Tiere zu zeigen, die der Grosswildjäger Bernard von Wattenwyl 1923/24 auf zwei Safaris in Ostafrika erlegt hatte.
Berühmt wurde das Haus durch seine Dioramen mit Tieren der Schweiz, Afrikas, des Nordens und Asiens, die in Europa als einzigartig gelten. Die wissenschaftliche Sammlung umfasst rund 6,5 Millionen Objekte; zu den bekanntesten Stücken zählen der Rettungshund Barry und die Riesenkristalle vom Planggenstock. Neben den klassischen Ausstellungen zeigt das Museum thematische Schauen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft sowie Veranstaltungen wie die „Bar der toten Tiere“.
Highlights
- Historische Dioramen mit Tieren Afrikas, Asiens, des Nordens und der Schweiz
- Barry, der legendäre Bernhardiner-Rettungshund, in eigener Ausstellung
- Riesenkristalle vom Planggenstock
- „Wunderkammer“: über 15 000 Gläser der Nasssammlung
- Wald-Erlebnisraum „Picas Nest“ für Familien
- Ruhiger Ausstellungsbesuch jeden letzten Mittwochabend im Monat
Dauerausstellungen
- Mensch, Erde! – Das Klima im Wandel – Auf 630 Quadratmetern führt die Ausstellung durch die Erdgeschichte von Monstersümpfen bis zu Zukunftsvisionen und zeigt, wie der menschengemachte Klimawandel einzuordnen ist.
- Barry – Der legendäre Bernhardinerhund – Die Ausstellung erzählt von dem 1814 in Bern gestorbenen Rettungshund vom Grossen St. Bernhard und fragt, welche seiner Heldengeschichten wahr und welche Mythos sind.
- Wunderkammer – Die Schausammlung – Die Schausammlung öffnet einen Teil der Nasssammlung: über 15 000 Gläser mit rund 19 000 Objekten, von Leguanen und Fischen bis zu Insekten.
- Gegründet
- 1832
- Träger
- Burgergemeinde Bern
- Leitung
- Christoph Beer
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 12 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 10 CHFStudierende, Lernende, AHV-Beziehende und Menschen mit Behinderung |
| Kinder & Jugendliche | freibis 16 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 10 CHFAHV-Beziehende |
| Menschen mit Behinderung | 10 CHF |
| Studierende & Azubis | 10 CHFStudierende und Lernende; Studierende der Universität Bern, der PH Bern, der BFH und der HKB haben freien Eintritt. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 10 CHF p. P.Gruppen ab 10 Personen; Schulklassen haben freien Eintritt. |
| Museumsquartier-Pass | 30 CHFFünf Monate gültig, einmaliger Eintritt für 1 Erwachsene(n) und 2 Kinder bis 16 Jahre in fünf Museen (ALPS, Bernisches Historisches Museum, Kunsthalle Bern, Museum für Kommunikation, Naturhistorisches Museum) |
Freier Eintritt mit Kultur-GA, Schweizer Museumspass, Museums-PASS-Musées, Raiffeisen-Karte (MemberPlus) und Museumscard Bern (24 Stunden CHF 28, 48 Stunden CHF 35, auch an der Kasse erhältlich). Mitglieder der Naturhistorischen Museumsgesellschaft und Inhaber der KulturLegi zahlen CHF 4. Geflüchtete mit Ausweis N, S oder F haben freien Eintritt (ausgenommen buchbare Angebote).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das ganze Museum ist rollstuhlgängig; Begleithunde sind zugelassen. Ausführliche Informationen für Menschen mit Seh-, Mobilitäts- oder Hörbehinderung gibt es bei Procap und in der Ginto-App. Jeden letzten Mittwoch im Monat findet ein ruhiger Ausstellungsbesuch statt.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 16 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
- Kinderwagenfreundlich
- Wickelmöglichkeit
- Spielplatz / Spielecke
- Kindergeburtstage
Das Museum versteht sich als Familienmuseum: Maskottchen Pica mit zwei Spuren (Museumshighlights, Aktivitäten), Themenkoffer zum Ausleihen, Naturlabor, Geolabor und der Wald-Erlebnisraum „Picas Nest“, in dem Klettern erlaubt ist. Kinderwagen sind in den Ausstellungen erlaubt, der Wickeltisch befindet sich in der Toilette im Erdgeschoss.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Helvetiaplatz · 220 m
Vom Hauptbahnhof Bern mit Tram 6 (Worb), 7 (Ostring) oder 8 (Saali) beziehungsweise Bus 19 (Elfenau) bis Helvetiaplatz; 220 Meter Fussweg.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Das Museum hat keine eigenen Parkplätze; im Quartier gibt es begrenzte Parkmöglichkeiten in der Blauen Zone (mit Parkkarte).
Mit dem SBB-RailAway-Kombiangebot gibt es Vergünstigungen auf Anreise und Eintritt.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Garderobe
- Schliessfächer
- WLAN
Selbstbedienungs-Museumscafé mit Snacks, Salaten, Süssem und Getränken, am Wochenende auch Hot Dogs; keine Platzreservierung. Picknick ist in den Ecken im 1. und 3. Stock sowie im Garten erlaubt. Kostenloses WLAN im ganzen Haus.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Anlässe im Skelettsaal, Raummiete, Erlebnisapéros und private Führungen für Gruppen.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Privates Fotografieren und Filmen ist im ganzen Museum erlaubt. |
| Hinweise | Übersetzte Ausstellungstexte (Deutsch, Französisch, Englisch) gibt es im NMBE eGuide per QR-Code auf dem eigenen Telefon. Grosse Taschen, Rucksäcke und Schirme gehören in die Schliessfächer oder die Garderobe. Jugendliche ab 14 Jahren dürfen unbegleitet kommen. |





