Bürgerlich getragenes Kunstmuseum an den Bremer Wallanlagen mit Malerei vom Mittelalter bis heute, Kupferstichkabinett und Werken von Paula Modersohn-Becker.
ÖffnungszeitenEintritt ab 12 € Rollstuhlgerecht Restaurant
Rund 60 Zeichnungen und Aquarelle von Künstlerinnen aus Bremen und Umgebung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – neben Paula Modersohn-Becker etwa Clara Rilke-Westhoff und Marie Bock.
Erste umfassende Schau zum Dackel in der Kunst mit rund 120 Werken, u. a. von Picasso, Warhol und Hockney. Zu besonderen Zeiten dürfen Dackel und kleine Hunde mit ins Museum.
Sammlungspräsentation mit historischer und zeitgenössischer Fotografie, u. a. von Bernd und Hilla Becher, Thomas Ruff und August Sander. Sie fragt, wie glaubwürdig Fotos im Zeitalter von Bilderflut und KI noch sind.
Über das Museum
Die Kunsthalle Bremen geht auf den Kunstverein in Bremen zurück, den 1823 eine Gruppe kunstinteressierter Bremer Kaufleute ins Leben rief. Der Verein sammelte zunächst Grafik und Gemälde und ließ 1849 nach Plänen von Lüder Rutenberg ein eigenes Ausstellungshaus am Ostertor errichten – als erster Kunstverein in Deutschland mit selbst finanziertem Museumsbau. Bis heute ist der Kunstverein mit mehreren Tausend Mitgliedern Träger des Hauses, was die Kunsthalle zu einer Besonderheit in der deutschen Museumslandschaft macht.
Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt das Gebäude eine Erweiterung mit der charakteristischen Sandsteinfassade von Eduard Gildemeister. Nach schweren Kriegsschäden folgten Wiederaufbau und mehrere Umbauten, unter anderem ein Anbau von Werner Düttmann 1982. Zwischen 2008 und 2011 ergänzte das Berliner Büro Hufnagel Pütz Rafaelian den historischen Bau um zwei moderne Flügel; im August 2011 öffnete das Haus wieder.
Die Sammlung reicht von Altmeistern über einen Schwerpunkt auf französischer und deutscher Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bekannt sind unter anderem Claude Monets Bildnis „Camille“ und Vincent van Goghs „Mohnfeld“, dessen Ankauf 1911 eine landesweite Debatte über deutsche und ausländische Kunst auslöste. Hinzu kommen eine bedeutende Werkgruppe von Paula Modersohn-Becker und ihren Worpsweder Zeitgenossen sowie ein Kupferstichkabinett mit rund 100.000 Blättern. Große Sonderausstellungen, etwa zu Van Gogh 2002/03, machten das Haus überregional bekannt.
Highlights
Claude Monet: „Camille“ (Dame im grünen Kleid)
Vincent van Gogh: „Mohnfeld“
Werke von Paula Modersohn-Becker und der Worpsweder Künstlerkolonie
Kupferstichkabinett mit rund 100.000 Blättern
Raumgreifende Videoinstallation „Pixelwald Wisera“ von Pipilotti Rist
Dauerausstellungen
Pipilotti Rist: Pixelwald Wisera – Begehbare Licht- und Videoinstallation der Schweizer Künstlerin, die im Eintritt enthalten ist.
Sammlung Kunsthalle Bremen – Die Sammlungspräsentation spannt einen Bogen von alten Meistern über französische und deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf Paula Modersohn-Becker.
Gegründet
1823
Träger
Der Kunstverein in Bremen
Leitung
Prof. Dr. Christoph Grunenberg
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
12 €
Ermäßigt
6 €Studierende unter 35 Jahren, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Menschen mit Behinderung (ab GdB 50) und Empfänger*innen von Sozialleistungen (jeweils mit Nachweis)
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermäßigung auf der Website genannt.
Menschen mit Behinderung
6 €Begleitperson frei · Ermäßigter Eintritt ab GdB 50; Begleitperson bei Merkzeichen B frei.
Studierende & Azubis
6 €Ermäßigung für Studierende unter 35 Jahren; Schüler*innen sind als unter 18-Jährige frei.
Gruppen (ab 10 Pers.)
10 € p. P.Ab 10 Personen; ab 31.10.2026 12 € pro Person.
Familien
–Kein Familienticket auf der Website genannt.
Preise gelten vom 17.02. bis 30.10.2026 und schließen Sonderausstellungen, „Pixelwald Wisera“ und Sammlung ein. Vom 31.10.2026 bis 28.03.2027: Erwachsene 15 €, ermäßigt 7,50 €, Gruppen 12 € p. P., Late-Ticket (90 Min. vor Schließung) 12 €. Frei für Mitglieder des Kunstvereins, Inhaber*innen des Kultursemestertickets und ICOM-Mitglieder. Öffentliche Führungen Fr–So gegen Aufpreis.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription
Rampe (18 m lang, 1,3 m breit, mit Handläufen) zum Eingang, zwei automatische Schiebetüren, Aufzüge zu allen Ausstellungsebenen, Türbreiten mind. 90 cm. Barrierefreies WC im Untergeschoss. Drei Behindertenparkplätze ca. 20 m vor dem Eingang. Zwei Leihrollstühle kostenlos (Reservierung erbeten), Sitzgelegenheiten und Klapphocker. Taktiles Bodenleitsystem, sechs Tastmodelle zu Sammlungshighlights, Führungen mit Tastobjekten und Bildbeschreibungen zu ausgewählten Ausstellungen. Videoguide in Deutscher Gebärdensprache, Audioguide in Einfacher Sprache (de, en, fr, ar, ru), Noise-Cancelling-Kopfhörer an der Kasse. Assistenzhunde willkommen. Mitgliederbüro nur über Treppen erreichbar.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Kindergeburtstage
Programm „Kunst und Kids“ mit Kindersamstag, Atelier- und Ferienkursen sowie alle zwei Wochen sonntags einem offenen Atelier für Familien. An der Kasse gibt es ein Mitmachheft (auch englisch und arabisch) und gegen Pfand Tonieboxen mit Bildmeditationen für Kinder ab 8 Jahren. Kindergeburtstage mit Themenprogrammen buchbar.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Theater am Goetheplatz · 150 m
Straßenbahn 2, 3, 4, 6 und Bus 24, 25 bis Domsheide (ca. 300 m Fußweg Richtung Ostertor); Straßenbahn 2 und 3 auch bis Theater am Goetheplatz (ca. 150 m). Vom Hauptbahnhof mit Linie 4 oder 6 drei Stationen bis Domsheide oder ca. 1,2 km zu Fuß durch die Wallanlagen.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig · 450 m zum Eingang
Kein eigener Besucherparkplatz; gebührenpflichtige BREPARK-Parkhäuser Ostertor/Kulturmeile (Osterdeich 1–3, ca. 450 m) und Am Dom (Wilhadistraße 1). Drei Behindertenparkplätze etwa 20 m vor der Kunsthalle. Für Reisebusse verweist das Museum auf die Busparkplätze von Bremen Tourismus.
Behindertenparkplatz
Direkt an der Premiumradroute Am Wall; sichere Fahrradstellplätze im BREPARK-Fahrradparkhaus am Dom. Autobahn A1 Ausfahrt Bremen-Hemelingen bzw. A27 Ausfahrten Überseestadt oder Vahr, dann Parkleitsystem. Beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit (2.–4. Oktober 2026) Straßensperrungen, zu Fuß bleibt das Museum erreichbar.
Café Sylvette im Foyer (Di 10–20, Mi–So 10–17 Uhr) und Museumsrestaurant Canova im Untergeschoss mit Terrasse zu den Wallanlagen. Museumsshop mit Onlineshop. Taschen, Rucksäcke, Schirme und Jacken müssen in Schließfächern verstaut werden.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Firmenveranstaltungen
Bis zu 200 Personen.
Erster Saal (ca. 260 m², Dinner bis 80 / Empfang bis 200 Personen), Südfoyer (ca. 180 m², bis 180 Personen, separater Eingang, unabhängig vom Ausstellungsbetrieb nutzbar) und Vortragssaal (ca. 165 m², bis 180 Personen, kleine Bühne), auch für Seminare und Tagungen. Caterer frei wählbar. Vermietung abhängig vom Ausstellungsbetrieb.