Über das Museum
Die Werkstatt an der Köpkenstraße geht auf zwei benachbarte Handwerksbetriebe zurück: Heinrich Wilkens betrieb dort ab 1854 eine Tischlerei, die später Gustav Adolf Deckwitz übernahm, und 1875 kaufte Johann Jacob Heinrich Seebach die Werkstatt nebenan. 1888 legten beide Tischler ihre Betriebe zu „Seebach & Deckwitz“ zusammen und errichteten einen Kesselraum mit Schornstein, um die Maschinen mit Dampfkraft anzutreiben.
Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten wechselten Firmenname und Besitzer in den 1890er-Jahren mehrfach. Die Tischlerei arbeitete lange auch im Lohn für kleinere Handwerksbetriebe der Umgebung, die selbst keine Maschinen besaßen. Der maschinelle Betrieb lief von 1889 bis 1986 – rund ein Jahrhundert lang.
Um die historische Werkstatt vor Verfall und Abriss zu bewahren, erwarb die Tischler-Innung Bremen das Gebäude; ein Förderverein restaurierte Räume und Maschinen und eröffnete 1990 das Museum. Heute zeigt es im Untergeschoss ein geschlossenes Ensemble von mehr als zwanzig Holzbearbeitungsmaschinen, überwiegend aus der Zeit vor 1900, die über Transmissionen angetrieben werden und bis heute funktionsfähig sind. Das Haus versteht sich als Zeugnis der bremischen und deutschen Handwerksgeschichte und öffnet an einzelnen Sonntagen sowie für angemeldete Gruppen.
Highlights
- Über 20 restaurierte, funktionsfähige Holzbearbeitungsmaschinen
- Maschinen überwiegend aus der Zeit vor 1900
- Transmissionsantrieb wie in der historischen Dampftischlerei
- Exponate stehen frei und dürfen berührt werden
- Einblick in rund 100 Jahre Bremer Handwerksgeschichte
Dauerausstellungen
- Historische Maschinentischlerei – Der original erhaltene Maschinensaal mit historischen Holzbearbeitungsmaschinen, überwiegend aus dem 19. Jahrhundert, samt Antrieb und Transmission.
- Gegründet
- 1990
- Träger
- Tischler-Innung Bremen und Förderverein Tischlerei-Museum Bremen e.V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Gruppenführung (ca. 75 Minuten) pauschal: bis 5 Personen 60 €, 6–10 Personen 75 €, 11–15 Personen 90 €. |
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An den Sonntagsöffnungen ist der Eintritt frei. Führungen auch als Gutschein erhältlich.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum liegt im Untergeschoss und ist nur über eine Treppe mit 8 Stufen (je ca. 19 cm hoch, beidseitiger Handlauf) erreichbar; danach nur eine kleine Schwelle und ausreichend Bewegungsfläche. Die Maschinen stehen frei und dürfen ertastet werden. Behindertenparkplatz ca. 150 m entfernt in der Theodor-Körner-Straße.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Theater am Goetheplatz · 250 m
Straßenbahn Linien 2 und 3, Haltestelle Theater am Goetheplatz (ca. 250 m)
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkhaus Am Wall bzw. Ostertor-Garage (Einfahrt vom Osterdeich, stadteinwärts vor der Kreuzung Am Wall). Behindertenparkplatz ca. 150 m entfernt in der Theodor-Körner-Straße 28.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 75 Min. |
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| Hinweise | Gruppenführungen (ca. 1¼ Stunden, max. 15 Personen) nach Anmeldung bei der Tischler-Innung Bremen. |




