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Martin-Gropius-Bau in Berlin
Foto: Jensens · Public domain · Wikimedia Commons

Martin-Gropius-Bau

Ausstellungshaus der Berliner Festspiele in Kreuzberg: große Schauen zeitgenössischer Kunst im historischen Bau von 1881 mit Lichthof.

ÖffnungszeitenEintritt ab 15 € Rollstuhlgerecht Restaurant

Aktuelle Ausstellungen

10. September 2026 – 17. Januar 2027

Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960

Gruppenausstellung mit rund 130 Werken zu Arbeitsmigration, Wohnen, Ausgrenzung und Solidarität im Bezirk rund um den Gropius Bau.

Über das Museum

Das Gebäude entstand nach Entwürfen von Martin Gropius und Heino Schmieden und wurde 1881 als Kunstgewerbemuseum mit angeschlossener Unterrichtsanstalt eröffnet. Neben der Sammlung europäischen Kunsthandwerks und einer Kunstbibliothek beherbergte es Klassenräume und Ateliers; der glasgedeckte Lichthof bildete das Zentrum des Hauses.

Im Zweiten Weltkrieg brannte der Bau aus, Dach, Obergeschosse und Teile der Fassaden wurden zerstört. Die Ruine lag danach jahrzehntelang direkt an der Berliner Mauer. Einen geplanten Abriss verhinderte unter anderem Walter Gropius, Großneffe des Erbauers; 1966 wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt.

Ab 1978 bauten Winnetou Kampmann und Ute Weström das Gebäude wieder auf und ließen Kriegsspuren bewusst sichtbar. Wegen der Mauer lag der Eingang zunächst auf der Südseite; erst 1999 wurde das Hauptportal an der Niederkirchnerstraße wieder geöffnet. Seit der Wiedereröffnung in den 1980er-Jahren dient der Bau als Ausstellungshaus ohne eigene Sammlung.

Seit 2001 gehört der Gropius Bau zu den Berliner Festspielen. Er zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler*innen, betreibt ein Residency-Programm mit Studios im zweiten Obergeschoss und seit Kurzem den kostenlosen Kinderspielort BAUBAU.

Highlights

  • Historischer Lichthof im Zentrum des Hauses
  • Rekonstruierte Mosaike, Reliefs und Majoliken neben sichtbaren Kriegsspuren
  • Wechselnde Großausstellungen zeitgenössischer Kunst
  • BAUBAU: kostenloser Spielort für Kinder von Kerstin Brätsch
  • Residency-Programm mit Künstler*innen-Studios
Gegründet
1881
Träger
Berliner Festspiele (Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH)
Leitung
Jenny Schlenzka

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene15 €
Ermäßigt10 €Studierende, Auszubildende ab 18, Freiwilligendienstleistende, Empfänger*innen von ALG I, Rentner*innen, Schwerbehinderte (GdB ab 50)
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei; Spielort BAUBAU kostenlos.
Seniorinnen & Senioren10 €Ermäßigung für Rentner*innen.
Menschen mit Behinderung10 €Begleitperson frei · Ermäßigt ab GdB 50; im Ausweis eingetragene Begleitperson frei.
Studierende & Azubis10 €Studierendengruppen ab 5 Personen 5 € pro Person.
Gruppen–Führungen für Gruppen (60 Min., Deutsch oder Englisch) 90 €, Schulklassen 75 €; Workshops für Schulklassen (120 Min.) 140 €; Buchung über den Museumsdienst Berlin.
BAUBAU – Spielort für Kinder (Zeitfenster-Ticket)freiKostenlos; Zeitfenster werden montags um 12 Uhr für die Woche freigegeben, begrenzte Plätze für Spontanbesuche.

Ein Ticket gilt für alle laufenden Ausstellungen (Stand September 2026: Gabriele Stötzer und Kreuzberg). Bis 30.9.2026 zahlen Kreuzberger*innen den ermäßigten Preis. Freier Eintritt u. a. für Empfänger*innen von Sozialhilfe/Bürgergeld, Presse sowie Mitglieder von ICOM, IGBK, CiMAM, BBK und Deutschem Museumsbund. Preise können je nach Ausstellungsprogramm wechseln.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Barrierefreier Eingang links neben dem Haupteingang; alle drei Ausstellungsetagen barrierefrei erreichbar. Leihrollstühle und mobile Hocker an der Garderobe. Barrierefreie Toiletten im 1. OG, All-Gender-Toilette im UG. Sechs Behindertenparkplätze auf dem Hausparkplatz, einer in der Niederkirchnerstraße. Visuelle Geschichte zur Vorbereitung, Website-Bereich in Leichter Sprache. Kontakt: inclusion@gropiusbau.de.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Kinderwagenfreundlich
  • Spielplatz / Spielecke

Kostenloser Kinderspielort BAUBAU im Erdgeschoss (Lichthof) für Kinder mit erwachsener Begleitung, betreut von Playworker*innen; Zeitfenster-Ticket empfohlen, dort auch Garderobe für Kinderwagen. Der barrierefreie Eingang links vom Haupteingang eignet sich für Kinderwagen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

U2 Potsdamer Platz, U6 Kochstraße; S1, S2, S25 Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Bus M29 (Anhalter Bahnhof), M41 (Abgeordnetenhaus)

Mit dem Auto

Parkplatz gebührenpflichtig

Begrenzte Zahl öffentlicher Stellplätze auf dem hauseigenen Parkplatz an der Westseite (Stresemannstraße 110, Ecke Niederkirchnerstraße), 2,50 € pro Stunde bzw. 40 € pro Tag, nur Kartenzahlung; sechs Behindertenparkplätze, ein weiterer an der Niederkirchnerstraße.

  • Behindertenparkplatz
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Service & Gastronomie

  • Café
  • Restaurant
  • Museumsshop
  • Garderobe

Restaurant Beba (jüdisch inspirierte Küche, Kaffee, Gebäck; Brunch am Wochenende). Buchhandlung Walther König.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Firmenveranstaltungen

Vermietung für Empfänge, Dinner, Tagungen, Vorträge, Filmvorführungen und Lesungen; Kontakt über Marketing (Tel. 030 25486-123). Private Dinner zudem über das Restaurant Beba möglich.

Anfrage & Details

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Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen zu Ausstellungen sowie zu Haus, Architektur und Geschichte über den Museumsdienst Berlin buchbar. Regelmäßiges Abendprogramm „Spätschicht“ und weitere Veranstaltungen.

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