Museum im Turmhof
Heimatmuseum im mittelalterlichen Turmhof am Untersee in Steckborn mit Archäologie, Kachelöfen, Spitzen und Bernina-Nähmaschinen bei freiem Eintritt.
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Über das Museum
Das Museum im Turmhof zeigt Kultur, Geschichte und Handwerk des Unterseegebiets. Der Turmhof, das bauliche Wahrzeichen von Steckborn, wurde 1282 von Albrecht von Ramstein, Abt des Klosters Reichenau, als Abtswohnung erbaut. Er war frei von Steuern und Zöllen und besass das Asylrecht. Erstmals urkundlich erwähnt ist das Gebäude 1371; 1639 erwarb es die Gemeinde Steckborn und nutzte es als Armenarbeitsanstalt, Schulhaus und für Unterkünfte. 1902 ging es an die Evangelische Kirchgemeinde, die es 2002 an die Stiftung Turmhof verkaufte. Der Turmhof gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung.
Das Museum wurde 1937 unter der Leitung des Museumsvereins (damals Heimatvereinigung am Untersee) eröffnet. Nach einem Umbau mit Renovation ab 2017 öffnete es im August 2018 wieder.
Die Sammlung reicht von urgeschichtlichen Funden aus Pfahlbausiedlungen in Steckborn und von der Insel Werd über römische Funde aus Eschenz bis zu alamannischen Funden aus Steckborn und Ermatingen. Weitere Schwerpunkte sind die Steckborner Kachelöfen der Hafnerfamilien Meyer und Düringer, das Klöppeln der Steckborner Spitzen, Bernina-Nähmaschinen mit der Geschichte der Familie Gegauf, eine Druck- und Setzmaschine sowie das erste Automobil im Thurgau von 1895. Hinzu kommen Bilder lokaler Künstler und jährlich eine Sonderausstellung.
Highlights
- Pfahlbau-, Römer- und Alamannenfunde aus dem Unterseegebiet
- Steckborner Kachelöfen der Ofenhafner Meyer und Düringer
- Steckborner Spitzen und Klöppeln
- Bernina-Nähmaschinen aus Steckborn
- Das erste Auto im Thurgau (1895)
- Mittelalterlicher Turmhof als Kulturgut von nationaler Bedeutung, Eintritt frei
Dauerausstellungen
- Archäologie – Funde aus Pfahlbausiedlungen in Steckborn und von der Insel Werd, aus römischer Zeit (Eschenz), der Bronzezeit und von den Alamannen in Steckborn und Ermatingen.
- Kachelöfen (Steckborner Öfen) – Die Ofenbautradition der Steckborner Hafnerfamilien, darunter Meyer und Düringer, mit ihrer Ofenmalerei.
- Nähmaschinen, Klöppelspitzen und erstes Auto – Bernina-Nähmaschinen und die Geschichte der Familie Gegauf, Steckborner Spitzen, eine ehemalige Druckerei-Setzmaschine und das erste Automobil im Thurgau von 1895.
- Gegründet
- 1937
- Träger
- Museumsverein Steckborn
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Steckborn
Mit der Thurbo-Linie S1 bis Steckborn. Mit dem Kursschiff der URh (Kreuzlingen–Schaffhausen) bis Schifflände Steckborn, von dort rund 5 Minuten zu Fuss.
Service & Gastronomie
Bücherverkauf mit Schriften des Museums.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Museumsführungen und Stadtführungen können per E-Mail bei den Funktionsadressen museumsfuehrungen@turmhof-museum.ch bzw. stadtfuehrung@turmhof-museum.ch angefragt werden; Dauer und Kosten sind nicht veröffentlicht. Im hauseigenen Kino laufen laut muse.tg Filme zur Steckborner Lokalgeschichte. |


