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Gemäldegalerie Berlin
Foto: Membeth · CC0 · Wikimedia Commons

Gemäldegalerie Berlin

Eine der bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis 18. Jahrhundert – mit van Eyck, Dürer, Caravaggio, Rembrandt und Vermeer.

ÖffnungszeitenEintritt ab 14 € Rollstuhlgerecht Café

Aktuelle Ausstellungen

15. September 2026 – 10. Jänner 2027

Daniel Chodowiecki 1726–1801. Berliner Bilder der Aufklärung

Kabinettausstellung zum 300. Geburtstag des Berliner Künstlers mit über zwanzig Hauptwerken, darunter alle Fassungen seiner Darstellung vom Abschied des Jean Calas und Porträts aus dem Kreis der Berliner Aufklärung.

14. Mai 2027 – 12. September 2027

Thomas Gainsborough. Maler des Lebendigen

Zum 300. Geburtstag des englischen Malers zeigt die Galerie rund 50 Werke, die Porträt und Landschaft verbinden, ergänzt um Arbeiten von Vorbildern wie Rubens, van Dyck und Watteau.

Über das Museum

Die Gemäldegalerie geht auf die Kunstsammlungen der brandenburgisch-preußischen Herrscher zurück. Als 1830 das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Königliche Museum am Lustgarten – das heutige Alte Museum – eröffnete, wurden dort rund 1.200 Gemälde erstmals öffentlich gezeigt. Den Grundstock bildeten neben Bildern aus den königlichen Schlössern die angekauften Sammlungen Giustiniani und Solly; erster Direktor war Gustav Friedrich Waagen.

Im Kaiserreich baute vor allem Wilhelm von Bode, Direktor von 1890 bis 1920, die Galerie durch gezielte Erwerbungen zu einer der führenden Gemäldesammlungen Europas aus. 1904 zog sie in das neu errichtete Kaiser-Friedrich-Museum, das heutige Bode-Museum. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Bilder ausgelagert; Hunderte großformatige Werke, die im Flakturm Friedrichshain lagerten, gingen im Mai 1945 bei Bränden verloren.

Während der Teilung Berlins war der Bestand getrennt: Ein Teil wurde im Westen in Dahlem gezeigt, der andere im Bode-Museum auf der Museumsinsel. Nach der Wiedervereinigung wurden beide Teile zusammengeführt und 1998 in einem Neubau der Architekten Hilmer & Sattler am Kulturforum vereint, dessen Säle und Kabinette sich um eine lichte Wandelhalle gruppieren.

Schwerpunkte der Sammlung sind die italienische Malerei, die altdeutschen Meister, die weltweit herausragende Sammlung altniederländischer Tafelbilder sowie die flämische und holländische Kunst des 17. Jahrhunderts mit einer der größten Rembrandt-Sammlungen der Welt.

Highlights

  • Jan Vermeer: „Das Mädchen mit dem Perlenhalsband“
  • Caravaggio: „Amor als Sieger“
  • Hans Holbein d. J.: „Der Kaufmann Georg Gisze“
  • Pieter Bruegel d. Ä.: „Die niederländischen Sprichwörter“
  • Sandro Botticelli: „Maria mit dem Kind und singenden Engeln“
  • Eine der größten Rembrandt-Sammlungen weltweit

Dauerausstellungen

  • Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert – Die Sammlungspräsentation führt auf einem langen Rundgang durch deutsche, niederländische, flämische, holländische, italienische, französische, spanische und englische Malerei vom Mittelalter bis zum Klassizismus.
Gegründet
1830
Träger
Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Leitung
Dagmar Hirschfelder
Besucher pro Jahr
ca. 310 000 (2019)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene14 €
Ermäßigt7 €Schüler, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende mit ALG I und Schwerbehinderte ab GdB 50 (jeweils mit Nachweis)
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei.
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermäßigung.
Menschen mit Behinderung7 €Begleitperson frei · Ermäßigung ab GdB 50; im Schwerbehindertenausweis vermerkte notwendige Begleitperson frei.
Studierende & Azubis7 €Studierende, Schüler und Auszubildende mit Nachweis; Studierende im Rahmen angemeldeter Lehrveranstaltungen frei.
Gruppen (ab 10 Pers.)–Kein Gruppentarif: Gruppen ab 10 Personen müssen mindestens zwei Wochen vorher angemeldet werden (Online-Ticketshop oder Infoservice) und zahlen den Eintritt zzgl. 10 € Anmeldegebühr pro Gruppe; Gruppen ab 25 Personen werden geteilt. Angemeldete Schulklassen frei.
Familien–Kein Familienticket; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Bereichskarte Kulturforum (alle Ausstellungen am Kulturforum) 22 €, ermäßigt 11 €. Tickets online oder an der Kasse, Vorverkauf vier Wochen im Voraus; für einzelne Sonderausstellungen können Zeitfenstertickets gelten. Jahreskarten der SMB (BASIC, CLASSIC, CLASSIC PLUS) und Museumspass Berlin (3 Tage, 32 €/ermäßigt 16 €) gültig. Freier Eintritt u. a. für Empfänger von Bürgergeld, Wohngeld, Grundsicherung oder Asylbewerberleistungen, ICOM- und DMB-Mitglieder sowie Presse. Der frühere eintrittsfreie Museumssonntag wurde Ende 2024 eingestellt.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut SMB vollständig rollstuhlgeeignet; Zugang über das Foyer des Kulturforums. Barrierefreies WC in der Galerie. Leihrollstühle gibt es in vielen SMB-Häusern – Verfügbarkeit vorab beim Infoservice (030 266 42 42 42, Mo–Fr 9–16 Uhr) erfragen. Nur ausgebildete Assistenzhunde erlaubt. Informationen zu den Staatlichen Museen in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache auf der SMB-Website.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops

Workshops für Kinder von 6 bis 12 Jahren (z. B. Porträtwerkstatt) sowie mehrtägige Workshops für 6- bis 9- bzw. 9- bis 12-Jährige; Führungen für Kinder und Familien. Laut Benutzungsordnung der Staatlichen Museen können bestimmte Kinderwagen gegen vom Museum gestellte Wagen getauscht werden müssen; Kinder dürfen nicht in Rückentragen oder auf den Schultern getragen werden.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

U-Bahn und S-Bahn Potsdamer Platz; Busse bis Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf/Voßstraße, Kulturforum oder Philharmonie.

Mit dem Auto

Kein eigener Parkplatz am Museum.

Die Staatlichen Museen nennen keine Parkplätze und empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.

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Service & Gastronomie

  • Café
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Museumsshop
  • Garderobe
  • Schließfächer
  • WLAN

Café am Kulturforum auf der oberen Foyerebene; Buchhandlung Walther König (Di–So 10–18 Uhr). Garderoben und Schließfächer; Gepäck größer als 30 × 20 × 10 cm muss abgegeben werden, Reisegepäck wird nicht angenommen. Kostenloses WLAN.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Firmenveranstaltungen

Bis zu 500 Personen.

Vermietung außerhalb der Öffnungszeiten über Museum&Location, die Veranstaltungsgesellschaft der Staatlichen Museen (kontakt@museum-location.de, 030 263948826). Wandelhalle der Gemäldegalerie mit Reihenbestuhlung für bis zu 500 Personen, abhängig von der aktuellen Ausstellungsarchitektur; zusätzlich Foyer und Piazzetta des Kulturforums für Empfänge mit bis zu 1.200 Gästen.

Anfrage & Details

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Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Audioguideja (DE, EN, FR, IT)
Angebote für Schulenja
FotografierenFotografieren ohne Blitz für private Zwecke erlaubt; kommerzielle Nutzung nur mit Genehmigung. In einzelnen Sonderausstellungen können Einschränkungen gelten.

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