10. September 2026 – 7. März 2027
Maurizio Cattelan. NIGHT
Erste große Einzelschau des italienischen Künstlers in Deutschland, ausgerichtet anlässlich des Preises der Nationalgalerie 2026, mit älteren und neuen Arbeiten in der Glashalle.

10. September 2026 – 7. März 2027
Erste große Einzelschau des italienischen Künstlers in Deutschland, ausgerichtet anlässlich des Preises der Nationalgalerie 2026, mit älteren und neuen Arbeiten in der Glashalle.
4. Juli 2026 – 11. Oktober 2026
Präsentation einer Neonarbeit, die mit gespiegelten und umgedrehten Buchstaben das Bild eines einheitlichen Amerikas befragt.
30. April 2026 – 25. Oktober 2026
Ortsbezogene Nebelinstallation der japanischen Künstlerin im Skulpturengarten; laut Museum derzeit außer Betrieb.
25. April 2026 – 3. Jänner 2027
Rund 35 Werke der Klassischen Moderne aus der eigenen Sammlung zeichnen das widersprüchliche Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre zwischen Krieg, Armut und Aufbruch nach.
2. Mai 2025 – 25. April 2027
Eigener Raum innerhalb der Sammlungspräsentation, der Schlingensiefs Aktionsprojekt von 1999 rund um die Arbeit „Deutschland versenken“ vorstellt.
29. Jänner 2027 – 2. Mai 2027
Ausstellung über Künstler*innen wie Willi Baumeister, Jeanne Mammen und Alexej von Jawlensky, die trotz Diffamierung während der NS-Zeit weiter ungegenständlich arbeiteten.
Die Neue Nationalgalerie entstand aus der Teilung Berlins: Nach 1949 blieb das Stammhaus der Nationalgalerie auf der Museumsinsel im Osten, während West-Berlin zunächst eine städtische „Galerie des 20. Jahrhunderts“ aufbaute. Als diese Bestände mit den in den Westen gelangten Werken der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zusammengeführt wurden, erhielt Ludwig Mies van der Rohe 1962 den Auftrag für einen Neubau.
Der Bau am Rand des Kulturforums wurde 1965 begonnen; besonders spektakulär war 1967 das hydraulische Anheben des riesigen Stahldachs, dem der Architekt persönlich beiwohnte. Am 15. September 1968 öffnete das Museum. Es blieb Mies van der Rohes letztes realisiertes Werk und gilt mit seiner stützenfreien Glashalle als Schlüsselbau der Moderne; der Architekt starb kurz nach der Eröffnung.
Nach fast fünf Jahrzehnten Betrieb wurde das Gebäude von 2015 bis 2021 unter Leitung von David Chipperfield Architects grundlegend saniert und im August 2021 wiedereröffnet. Seit 2022 leitet Klaus Biesenbach das Haus.
In der Halle finden große Einzelausstellungen zeitgenössischer Kunst statt, im Untergeschoss zeigt die Nationalgalerie Ausschnitte ihrer Sammlung des 20. Jahrhunderts – derzeit die Kunst nach 1945 und eine Werkgruppe Gerhard Richters. Nebenan entsteht mit „berlin modern“ ein Erweiterungsbau für die Sammlung.
| Erwachsene | 20 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 10 €Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende mit ALG I, Schwerbehinderte (GdB ab 50) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei (kostenloses Ticket an der Kasse oder online holen). |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung. |
| Menschen mit Behinderung | 10 €Begleitperson frei · Ermäßigung ab GdB 50. |
| Studierende & Azubis | 10 €Studierende im Rahmen angemeldeter Lehrveranstaltungen frei. |
| Gruppen | –Angemeldete Schulgruppen frei; Gruppenführungen über die Besucherdienste buchbar. |
| Sammlung (Zerreißprobe / Gerhard Richter) | 14 €ermäßigt 7 € |
| Maurizio Cattelan | 16 €ermäßigt 8 € |
| Ruin und Rausch (Sonderausstellung) | 10 €ermäßigt 5 € |
| Ticket Kulturforum (alle Ausstellungen am Kulturforum) | 22 €ermäßigt 11 € |
| Museumspass Berlin (3 Tage) | 29 €ermäßigt 14,50 € |
Freier Eintritt: Jeden ersten Donnerstag im Monat 16–20 Uhr (Art4All)
Regulärer Preis = Museumsticket für alle Ausstellungen. Tageskarten an der Kasse oder online, Vorverkauf meist vier Wochen im Voraus. Jahreskarten der Staatlichen Museen gelten. Freier Eintritt u. a. für Bezieher*innen von Bürgergeld, Wohngeld oder Grundsicherung, ICOM-Mitglieder und Presse.
Stufenloser Zugang über Rampe an der Ecke Potsdamer Straße/Reichpietschufer; Aufzug in der Halle zum Untergeschoss. Leihrollstühle, Buggys und Klappstühle an der Garderobe. Tastmodell des Gebäudes mit Audiotext (QR-Code), Tast-Grundriss an der Kasse, Braille an den Treppengeländern. Kein Bodenleitsystem im Haus und keine Audioguides.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Regelmäßige Workshops für Kinder (6–12 bzw. 9–12 Jahre, teils mehrtägig in den Ferien) und für Familien, auch offene Drop-in-Termine. Kostenloses Begleitheft zur Architektur für Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren an der Kasse. Buggys an der Garderobe im Untergeschoss leihbar; das Haus ist stufenlos mit Rampe und Aufzug zugänglich.
Potsdamer Brücke · 150 m
Bus 200, M29, M48, M85 bis Potsdamer Brücke (ca. 150 m); Bus 200, 300, M41 bis Philharmonie Süd (ca. 240 m); U2 und S1, S2, S25, S26 bis Potsdamer Platz (ca. 850 m).
Parkplatz vorhanden · 100 m zum Eingang
Parkplätze am Reichpietschufer 49–50; von dort ca. 100 m auf ebenen, stufenlosen Wegen zum Eingang.
Barrierefreier Zugang über die Rampe an der Ecke Potsdamer Straße/Reichpietschufer.
Route planenBMB SpreeCafé im Untergeschoss; Buchhandlung Walther König. Größere Taschen (über 30×20×10 cm) müssen abgegeben werden, kein Reisegepäck.
Vermietung der Halle für Empfänge und Dinner über Museum&Location, die Veranstaltungsgesellschaft der Staatlichen Museen.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | nein |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | In der Regel erlaubt; Einschränkungen in einzelnen Ausstellungen, kommerzielle Aufnahmen nur mit Genehmigung. |
| Hinweise | Große Sonderausstellungen können Zeitfenster-Tickets erfordern. Die Nebelskulptur von Fujiko Nakaya im Skulpturengarten ist derzeit außer Betrieb. |






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