Rund 60 italienische Fotografien des 19. Jahrhunderts, vor allem Porträts im Carte-de-visite-Format und Genreaufnahmen, als Panorama der Gesellschaft um 1860.
Erste grosse Ausstellung zum reichen Bestand französischer Malerei aus den Wittelsbacher Sammlungen, ergänzt um Leihgaben, mit Werken von rund 50 Künstlern und einer Künstlerin (eigenes Ticket).
Zum Jubiläum des Ankaufs durch Ludwig I. widmet sich die Ausstellung der Sammlung der Brüder Boisserée mit Hauptwerken wie dem Columba-Altar Rogier van der Weydens.
Während die Neue Pinakothek saniert wird, zeigt der Ostflügel im Erdgeschoss eine Auswahl von Malerei und Skulptur vom Klassizismus bis zur frühen Moderne.
Über das Museum
Die Sammlung reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück: Herzog Wilhelm IV. gab ab 1528 Historienbilder in Auftrag, darunter Albrecht Altdorfers „Alexanderschlacht“. Kurfürst Max Emanuel erwarb um 1700 zahlreiche flämische und holländische Gemälde, unter anderem von Rubens und van Dyck. Um 1800 gelangten die Wittelsbacher Galerien aus Mannheim, Zweibrücken und Düsseldorf nach München, und König Ludwig I. kaufte 1827/28 die Sammlungen Boisserée und Wallerstein mit altdeutscher und altniederländischer Malerei hinzu.
Um diese Schätze der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, beauftragte Ludwig I. seinen Architekten Leo von Klenze mit einem eigenen Galeriegebäude. Der Grundstein wurde am 7. April 1826 gelegt, 1836 öffnete die Pinakothek. Mit Oberlichtsälen und seitlichen Kabinetten für kleinere Bilder galt der Bau als wegweisend für die Museumsarchitektur des 19. Jahrhunderts.
Im Zweiten Weltkrieg waren die Gemälde ausgelagert, das Gebäude aber wurde 1943/44 schwer beschädigt. Hans Döllgast stellte es von 1952 bis 1957 wieder her und liess die Wunden bewusst sichtbar: Die Lücke in der Südfassade schloss er mit schlichtem Mauerwerk, den Haupteingang verlegte er auf die Nordseite.
Heute gehört die Alte Pinakothek zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Münchner Kunstareal. Seit 2022 sind die Hauptwerke in der Oberen Galerie in neuen, epochen- und länderübergreifenden Konstellationen zu sehen. Während der Sanierung der Neuen Pinakothek zeigt der Ostflügel zudem Meisterwerke des 19. Jahrhunderts.
Highlights
Albrecht Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“ (1500)
Albrecht Altdorfers „Alexanderschlacht“ (1529)
Eine der grössten Rubens-Sammlungen, u. a. „Das Grosse Jüngste Gericht“
Leonardo da Vincis „Madonna mit der Nelke“
Pieter Bruegels d. Ä. „Schlaraffenland“ (1567)
Raffaels „Heilige Familie aus dem Hause Canigiani“
Dauerausstellungen
Alte Meister in Bewegung – Neupräsentation der Sammlung in der Oberen Galerie: Rund 200 Gemälde hängen in thematischen und dialogischen Gruppen über Epochen- und Ländergrenzen hinweg.
6 €Personen über 65, Studierende und Goethe-Institut-Kursteilnehmende, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 Personen, Freiwilligendienstleistende und weitere laut Tarifbestimmungen
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei; ebenso alle Schüler*innen über 18 (ausser Abendschulen/Kolleg und Sprachschulen).
Seniorinnen & Senioren
6 €Ermässigung für Personen über 65 Jahre.
Menschen mit Behinderung
6 €Begleitperson frei · Ermässigt für schwerbehinderte Personen; die eingetragene Begleitperson hat freien Eintritt.
Studierende & Azubis
6 €Ermässigt mit gültigem Studierendenausweis; Studierende der Kunst, Kunstgeschichte, Kunstwissenschaften und Kunstpädagogik frei.
Gruppen (ab 15 Pers.)
6 € p. P.Ermässigt ab 15 Personen, wenn eine Person den Eintritt für die ganze Gruppe zahlt; gilt nicht bei allen Sonderausstellungen. Gruppen bitte anmelden. Schülergruppen aus der EU mit Lehrkräften frei.
Familien
–Kein Familienticket; Kinder und Jugendliche unter 18 haben freien Eintritt.
Sonntags 1 € (Ständige Sammlung). Kombiticket 12 € für Alte Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst und Sammlung Schack an einem Tag (nicht für kostenpflichtige Sonderausstellungen; während „Liaisons françaises“ vom 26.11.2026 bis 04.04.2027 in der Alten Pinakothek nicht gültig). Sonderausstellung „Liaisons françaises“ 12 €/8 €, sonntags 4 €/3 €, jeweils inkl. Ständiger Sammlung. Jahreskarte 90 €/60 € für alle Häuser inkl. Sonderausstellungen.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription: keine Angabe
Barrierefreier Zugang am Haupteingang; vier Aufzüge, alle Ausstellungsbereiche, Café und Shop stufenlos (zu Raum 2a Umweg über zwei Aufzüge). Behindertenparkplätze an der Nordseite, Zufahrt über Arcis- und Barer Strasse (an der Schranke klingeln). Behinderten-WCs im Erdgeschoss. Leichte Faltstühle und zwei Rollstühle an der Infotheke. Induktionsschlingen für öffentliche Führungen. Rundgang in Leichter Sprache in der WebApp „Alte Pinakothek Unframed“. Laut Kultur barrierefrei München: Führungen in Gebärdensprache über den Besucherservice buchbar, Hörführungen für sehbehinderte Menschen auf Anfrage, Blindenführhunde erlaubt (bitte anmelden), kein taktiles Leitsystem.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Familienführungen und Workshops laut Programmkalender, dazu vier Kinder-Touren in der kostenlosen WebApp sowie Entdeckerheft und Bastelbogen zum Herunterladen. Eintritt unter 18 Jahren frei.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Pinakotheken
Tram 27 und 28 sowie Bus 100 (Museumslinie) und 58 bis Pinakotheken; U2 bis Königsplatz oder Theresienstrasse; U3/U6 bis Odeonsplatz oder Universität; U4/U5 bis Odeonsplatz.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
In unmittelbarer Nähe keine Besucherparkplätze. Behindertenparkplätze auf der Nordseite des Museums (Zufahrt über Arcis- und Barer Strasse, an der Schranke klingeln und Parkausweis zeigen).
Behindertenparkplatz
Die Pinakotheken empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Museumscafé (laut Kunstareal-Portal vom Café Münchner Freiheit betrieben), Di/Mi 10–19 Uhr, sonst 10–17:30 Uhr. Museumsshop von Cedon. Garderobe im Erdgeschoss (1 € pro Person) und Pfand-Schliessfächer (1- oder 2-Euro-Münze); Taschen grösser als 30 × 20 × 10 cm müssen abgegeben werden.
Veranstaltungen & Vermietung
Das Museum vermietet nach unseren Informationen keine Räume für externe Veranstaltungen.
Laut FAQ der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen stehen die Museumsräume nicht für Vermietungen zur Verfügung.
Besuch planen
Führungen
ja
Audioguide
ja (DE, EN, IT, FR, ES)
Angebote für Schulen
ja
Fotografieren
Fotografieren zu privaten Zwecken ohne Stativ und Blitz erlaubt; redaktionelle und gewerbliche Aufnahmen nach Anfrage