ab 18. Juni 2026
Mineral Evolution
Verfolgt, wie die Vielfalt der Minerale über 4,5 Milliarden Jahre Erdgeschichte zunahm – vom Ursprung im All über Ozeane und Sauerstoff bis zum Einfluss des Menschen. Kein Enddatum angegeben.

Schausammlung der Mineralogischen Staatssammlung im Kunstareal: Kristalle, Edelsteine und Meteorite, dazu jährlich wechselnde Sonderausstellungen.
ab 18. Juni 2026
Verfolgt, wie die Vielfalt der Minerale über 4,5 Milliarden Jahre Erdgeschichte zunahm – vom Ursprung im All über Ozeane und Sauerstoff bis zum Einfluss des Menschen. Kein Enddatum angegeben.
ab 30. April 2026
Gemälde der südkoreanischen Künstlerin Dong-Hee Kim im Dialog mit Mineralen der Staatssammlung, im Foyer. Kein Enddatum angegeben.
Das Museum Mineralogia – früher unter dem Namen „Reich der Kristalle“ bekannt – ist der öffentlich zugängliche Teil der Mineralogischen Staatssammlung München, einer Forschungseinrichtung der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB).
Die Staatssammlung wuchs im 19. Jahrhundert aus zahlreichen Einzelbeständen zusammen. Besonders prägend war das Naturalienkabinett der Herzöge von Leuchtenberg in Eichstätt mit hochwertigen Stufen aus Russland und Brasilien, das 1858 nach München kam und mit der staatlichen Sammlung vereinigt wurde. Unter Paul von Groth, Direktor ab 1880, stieg sie zu einer der bedeutendsten Mineraliensammlungen Europas auf. Ein Luftangriff im April 1944 zerstörte jedoch weit über drei Viertel des Bestands, und 1972 fielen kurz vor dem Umzug zahlreiche Spitzenstücke einem Einbruch zum Opfer.
Seit den 1970er-Jahren ist die Sammlung in einem Universitätsbau an der Theresienstrasse untergebracht, gegenüber der Pinakothek der Moderne. Die Vitrinen gruppieren sich um den grossen Hörsaal und entlang eines Verbindungsgangs; dort erklären Modelle und Experimente zum Selbstbedienen Grundbegriffe wie Kristallstruktur, Symmetrie oder Kristallwachstum. Zu den bekanntesten Stücken zählen eine grosse russische Smaragdstufe, der König-Ludwig-Diamant und die Hauptmasse des Meteoriten von Mauerkirchen. Ein eigener Raum zeigt jedes Jahr eine neue Sonderausstellung, im Foyer sind zudem Kunst- und Schmuckpräsentationen im Dialog mit Mineralen zu sehen.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermässigt | 3 € |
| Kinder & Jugendliche | 1 €Kinder zahlen 1 € (Altersgrenze nicht angegeben). |
| Familien | 6 € |
Nur Barzahlung. Bei Sonderausstellungen können abweichende Preise gelten. Während der Umbauphase des Sonderausstellungsraums im Frühjahr 2026 galt Di–Fr freier und am Wochenende halber Eintritt.
Tastführungen und Workshops für Blinde und Menschen mit Sehbeeinträchtigung („Minerale und ihre Eigenschaften“, „Vulkane und Plattentektonik“, 60–75 Minuten, auch für Einzelpersonen, Anmeldung per E-Mail). Zur baulichen Barrierefreiheit keine Angaben; der Eingang liegt an einer Freitreppe.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 6 € |
|---|
Spezielle Kinderführungen und Workshops für Kinder und Jugendliche auf Anfrage; Kindergeburtstage im Museum möglich. Familienticket erhältlich.
Tram 27 und 28 bis „Pinakothek“; U2 bis „Theresienstrasse“ oder U3/U4/U5/U6 bis „Odeonsplatz“. Gegenüber der Pinakothek der Moderne.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen durch Dauer- und Sonderausstellung ab 5 Personen per E-Mail buchbar. Schulklassenführungen zu Themen wie Meteorite, Edelsteine, Smartphone-Rohstoffe oder Vulkanismus (Anmeldung mindestens zwei Wochen vorher); Schülerlabor. |
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