Münchner Museum für europäische Kunst des 19. Jahrhunderts – wegen Generalsanierung bis voraussichtlich 2030 geschlossen, Hauptwerke sind als Gast zu sehen.
Vorübergehend geschlossen (voraussichtlich bis 2030). Seit 1. Januar 2019 geschlossen, Generalsanierung seit Sommer 2021; Wiedereröffnung laut Staatlichem Bauamt voraussichtlich 2030. Ausgewählte Hauptwerke sind im Erdgeschoss (Ostflügel) der Alten Pinakothek („Von Turner bis van Gogh“) und in der Sammlung Schack („Spitzentreffen“) zu sehen.
Im Ostflügel des Erdgeschosses der Alten Pinakothek sind Hauptwerke der Neuen Pinakothek von der Romantik bis zu Impressionismus und früher Moderne zu sehen, ergänzt um Realisten wie Waldmüller und Menzel sowie ein Kabinett zum Fin de siècle.
In der Sammlung Schack treffen Gemälde von Spitzweg, Schwind, Rottmann, Böcklin und Feuerbach aus der Neuen Pinakothek auf Werke derselben Maler aus der Sammlung des Grafen Schack.
Über das Museum
König Ludwig I. gründete die Neue Pinakothek, um seine seit 1809 zusammengetragene Sammlung zeitgenössischer Malerei öffentlich zu zeigen. Der Galeriebau gegenüber der Alten Pinakothek entstand nach Plänen Friedrich von Gärtners und August von Voits und wurde 1853 eröffnet – als eines der ersten Museen weltweit, das ausdrücklich der Kunst der eigenen Gegenwart gewidmet war. Anfangs dominierten die Münchner Schule und die deutsche Romantik.
Eine Neuausrichtung brachte Hugo von Tschudi, ab 1909 Generaldirektor der Staatsgemäldesammlungen: Mit der nach seinem Tod vollendeten „Tschudi-Spende“ gelangten Hauptwerke der französischen Impressionisten und Nachimpressionisten nach München. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Gebäude 1944 aus, die ausgelagerten Bilder blieben weitgehend erhalten. Die Ruine wurde 1949 abgerissen, die Sammlung war danach lange nur provisorisch zu sehen.
Erst 1981 eröffnete ein Neubau von Alexander von Branca, dessen Aussenhülle historische Formen zitiert und dessen tageslichtgeprägte Säle als vorbildlich für Gemäldepräsentationen gelten. Seit Anfang 2019 ist das Haus geschlossen; im Sommer 2021 begann eine umfassende Generalsanierung mit Schwerpunkten auf Schadstoffbeseitigung, Brandschutz, Haustechnik und Barrierefreiheit. Die Wiedereröffnung ist nach Angaben des Staatlichen Bauamts für voraussichtlich 2030 geplant. Bis dahin zeigen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eine Auswahl der Meisterwerke von Klassizismus und Romantik bis zur frühen Moderne in der Alten Pinakothek und in der Sammlung Schack.
Highlights
Vincent van Gogh: Sonnenblumen (1888)
Édouard Manet: Frühstück im Atelier (1868)
Caspar David Friedrich: Riesengebirgslandschaft mit aufsteigendem Nebel
William Turner: Ostende (1844)
Claude Monet: Seerosen und Werke der Tschudi-Spende
Gustav Klimt: Bildnis Margaret Stonborough-Wittgenstein (1905)
Herbert W. Rott (Sammlungsdirektor Neue Pinakothek und Sammlung Schack)
Besucher pro Jahr
ca. 218'930 (2016)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht: keine Angabe
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Während der Schliessung nicht relevant; Verbesserung der Barrierefreiheit ist Teil der Generalsanierung.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Pinakotheken
Tram 27 und 28 sowie Bus 100 (Museumslinie) und 58 bis Pinakotheken; U2 bis Königsplatz oder Theresienstrasse. Gleiche Anbindung für die Alte Pinakothek gegenüber.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Laut Pinakotheken keine Parkplätze in unmittelbarer Nähe der Museen.
Die Pinakotheken empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.