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Bode-Museum in Berlin
Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Bode-Museum

Neobarocker Kuppelbau an der Spitze der Museumsinsel mit Skulpturensammlung, Byzantinischer Kunst und einem der grössten Münzkabinette der Welt.

ÖffnungszeitenEintritt ab 14 € Teilweise barrierefrei Café

Aktuelle Ausstellungen

1. Juli 2026 – 3. Januar 2027

Das Porträt der Bundeskanzlerin

Erstpräsentation des offiziellen Kanzlerinnenporträts von Angela Merkel, gemalt von Jérémie Queyras, bevor es in die Galerie im Bundeskanzleramt einzieht.

ab 20. Oktober 2024

Das Taufbecken von Siena

In der Krypta unter der Kleinen Kuppel zeigen Skulpturensammlung und Gipsformerei das restaurierte Gipsmodell des berühmten Sieneser Taufbeckens und erzählen seine Geschichte.

ab 18. November 2020

Klartext. Zur Geschichte des Bode-Museums

Die Ausstellung macht das Haus selbst zum Thema und verknüpft seine wechselvolle Geschichte durch Kaiserreich, Weltkriege und Teilung mit der Geschichte Berlins.

Über das Museum

Das Bode-Museum entstand von 1897 bis 1904 nach Plänen des Hofarchitekten Ernst von Ihne an der Nordspitze der Museumsinsel. Der dreiflügelige Bau mit seiner markanten Kuppel wurde direkt an das Ufer gesetzt, sodass er aus der Spree emporzuwachsen scheint. Eröffnet wurde er 1904 als Kaiser-Friedrich-Museum. Das Ausstellungskonzept stammte von Wilhelm von Bode, damals Direktor der Gemäldegalerie und der Skulpturensammlung und später Generaldirektor der Königlichen Museen: Malerei, Plastik und Kunsthandwerk sollten erstmals gleichrangig und in epochentypisch gestalteten Räumen nebeneinander gezeigt werden.

Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde das Haus zwischen 1948 und 1986 schrittweise wiederhergestellt und 1956 zu Ehren seines geistigen Vaters in Bode-Museum umbenannt. Nach der Wiedervereinigung der Berliner Museen folgte eine umfassende Grundinstandsetzung nach modernen museologischen und denkmalpflegerischen Massstäben; seit 2006 ist das Museum wieder vollständig geöffnet.

Heute vereint es die Skulpturensammlung, das Museum für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett, ergänzt um Gemälde der Gemäldegalerie. Die Skulpturensammlung gehört zu den weltweit bedeutendsten Beständen älterer Plastik vom frühen Mittelalter bis ins späte 18. Jahrhundert, mit Werken von Donatello, Tilman Riemenschneider und Antonio Canova. Das Byzantinische Museum zeigt spätantike und byzantinische Kunst vom 3. bis 15. Jahrhundert. Das Münzkabinett besitzt über eine halbe Million Objekte; rund 4.000 Münzen und Medaillen zeichnen die Geldgeschichte von den ersten Prägungen im 7. Jahrhundert v. Chr. bis zum Euro nach.

Highlights

  • Donatello: Pazzi-Madonna
  • Tilman Riemenschneider: Vier Evangelisten vom Münnerstädter Altar
  • Antonio Canova: Tänzerin
  • Apsismosaik aus Ravenna
  • Münzkabinett mit rund 4.000 ausgestellten Münzen und Medaillen
  • Grosse und Kleine Kuppelhalle, Basilika und Merseburger Spiegelkabinett

Dauerausstellungen

  • Skulptur und Malerei 13.–18. Jahrhundert – Europäische Bildhauerkunst von der Gotik bis zum Klassizismus im Zusammenspiel mit Gemälden der Gemäldegalerie.
  • Spätantike und Byzantinische Kunst – Kunstwerke der Spätantike und des Byzantinischen Reiches vom 3. bis 15. Jahrhundert, darunter das Apsismosaik aus Ravenna.
  • Münzen und Medaillen – Das Münzkabinett erzählt mit rund 4.000 Objekten Geld- und Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart.
Gegründet
1904
Träger
Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preussischer Kulturbesitz
Leitung
Antje Scherner (Direktorin der Skulpturensammlung und des Museums für Byzantinische Kunst)
Besucher pro Jahr
ca. 210'245 (2023)

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene14 €
Ermässigt7 €Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende mit ALG I sowie Schwerbehinderte ab GdB 50 (jeweils mit Nachweis)
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben freien Eintritt (kostenloses Ticket an der Kasse oder online).
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermässigung.
Menschen mit Behinderung7 €Begleitperson frei · Ermässigung ab GdB 50; die ärztlich als notwendig anerkannte Begleitperson hat freien Eintritt, sofern im Schwerbehindertenausweis vermerkt.
Studierende & Azubis7 €Studierende und Schüler*innen erhalten 50 % Ermässigung; im Rahmen angemeldeter Lehrveranstaltungen bzw. Schulklassenbesuche ist der Eintritt frei.
Gruppen (ab 10 Pers.)–Gruppen ab 10 Personen müssen mindestens zwei Wochen vorher angemeldet werden (Online-Ticketshop oder Infoservice). Eintritt zum Einzelpreis zuzüglich 10 € Anmeldegebühr pro (Teil-)Gruppe; Gruppen ab 25 Personen werden geteilt.
Familien–Kein Familienticket; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Tageskarten, Vorverkauf online jeweils vier Wochen im Voraus; Audioguide auf Deutsch und Englisch im Ticketpreis enthalten. Museumsinsel-Ticket (Bereichskarte): 24 €, ermässigt 12 €, gültig einen Tag für alle Häuser der Staatlichen Museen auf der Museumsinsel (Alte Nationalgalerie, Altes Museum, Bode-Museum, Neues Museum, Pergamonmuseum. Das Panorama) sowie Friedrichswerdersche Kirche und PETRI Berlin. Museumspass Berlin (3 Tage, über 30 Museen): 32 €, ermässigt 16 €. Jahreskarten Basic, Classic und Classic Plus. Freier Eintritt u. a. für Empfänger*innen von Bürgergeld, Wohngeld, Grundsicherung oder Leistungen nach dem AsylbLG, ICOM-Mitglieder und Presse.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut Staatlichen Museen eingeschränkt rollstuhlgeeignet. Nach Angaben von „Reisen für Alle“ sind die Ausstellungsebenen über Aufzug bzw. Plattformlifte erreichbar (u. a. Treppenlift zur Grossen Kuppelhalle, Hublift ins Untergeschoss). Barrierefreies WC und Wickeltisch laut Lageplan. Leihrollstühle nach vorheriger Anfrage beim Infoservice (030 266424242, Mo–Fr 9–16 Uhr). Nur ausgebildete Assistenzhunde erlaubt.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
  • Wickelmöglichkeit

Kostenloser „Schreib Kritzel Block“ für Besucher ab 6 Jahren an der Museumskasse; Familienfeste und Aktionstage sowie Programme des Vermittlungslabors lab.Bode. Wickeltisch laut Lageplan. Laut Benutzungsordnung der Staatlichen Museen können bestimmte Kinderwagen gegen vom Museum gestellte Wagen getauscht werden müssen; Kinder dürfen nicht in Rückentragen oder auf den Schultern getragen werden.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

S-Bahn und U-Bahn Friedrichstrasse, S-Bahn Hackescher Markt; Tram bis Am Kupfergraben oder Hackescher Markt; Bus bis Friedrichstrasse oder U Museumsinsel.

Mit dem Auto

Kein eigener Parkplatz am Museum.

Die Staatlichen Museen nennen keine Parkplätze und empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café
  • Museumsshop
  • Garderobe
  • Schliessfächer
  • WLAN

Café im Bode-Museum (Di–So 10–18 Uhr) und Buchhandlung Walther König (Di–So 12–18 Uhr). Garderobe, Schliessfächer, WLAN und Werkräume laut Lageplan. Gepäck über 30 × 20 × 10 cm muss abgegeben werden, Reisegepäck wird nicht angenommen. Vermittlungsprogramm lab.Bode sowie Angebote für Schulen.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Firmenveranstaltungen

Bis zu 300 Personen.

Veranstaltungen ausserhalb der Öffnungszeiten über Museum&Location, die Veranstaltungsgesellschaft der Staatlichen Museen: Stehempfänge in Grosser Kuppelhalle und Balkon bis 300 Personen, Dinner in der Basilika bis 150 Personen, Tagungen, Konferenzen und Konzerte im Gobelin-Saal bis 100 Personen.

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Audioguideja (DE, EN)
Angebote für Schulenja
FotografierenFotografieren ist in der Regel erlaubt; kommerzielle Aufnahmen sind genehmigungspflichtig, in einzelnen Ausstellungen gelten Einschränkungen.

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