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Vorderasiatisches Museum Berlin
Foto: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Vorderasiatisches Museum Berlin

Sammlung altorientalischer Kulturen mit Ischtar-Tor und Prozessionsstrasse im Pergamonmuseum; wegen Sanierung derzeit geschlossen.

Vorübergehend geschlossen
Vorübergehend geschlossen (voraussichtlich bis 2027-06-04). Das Museum befindet sich im Pergamonmuseum, das seit dem 23. Oktober 2023 wegen Grundsanierung vollständig geschlossen ist. Am 4. Juni 2027 öffnen Nordflügel und Mittelbau wieder; das Vorderasiatische Museum zeigt dann eine Auswahl im Nordflügel, u. a. ein „Schaufenster“ im Schlütersaal. Die Hauptbestände im Südflügel (Ischtar-Tor, Prozessionsstrasse) bleiben voraussichtlich bis 2037 geschlossen. Online ist die Sammlung u. a. über die virtuelle Präsentation „Babylon Reloaded“ zugänglich.

Über das Museum

Die Anfänge der Sammlung reichen in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als Preussen assyrische Reliefs erwarb. 1899 wurde an den Königlichen Museen eine eigene Vorderasiatische Abteilung eingerichtet. Ihre Bestände wuchsen rasch durch die Grabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft, etwa in Babylon, Assur und Uruk; zunächst waren sie im Neuen Museum und im Kaiser-Friedrich-Museum untergebracht.

Der ab 1907 errichtete Neubau des Pergamonmuseums sah im Südflügel Räume für die altorientalischen Funde vor. 1930 wurde die Präsentation eröffnet, die unter Walter Andrae mit monumentalen Rekonstruktionen wie dem Ischtar-Tor und der Prozessionsstrasse von Babylon Massstäbe setzte; bis 1937 folgten weitere Säle.

Auf etwa 2.000 Quadratmetern in 14 Sälen zeigte das Museum sechs Jahrtausende Kulturgeschichte der Sumerer, Babylonier, Assyrer, Hethiter und weiterer Kulturen aus dem heutigen Irak, Syrien, der Türkei und dem Iran.

Seit Oktober 2023 ist das Pergamonmuseum wegen Grundsanierung geschlossen. Bei der Teilwiedereröffnung am 4. Juni 2027 zeigt das Vorderasiatische Museum eine Auswahl im Nordflügel, darunter ein „Schaufenster“ im Schlütersaal als Vorgeschmack auf die künftige Präsentation. Der Südflügel mit den Hauptbeständen bleibt voraussichtlich bis 2037 geschlossen.

Highlights

  • Ischtar-Tor und Prozessionsstrasse aus Babylon
  • Thronsaalfassade Nebukadnezars II.
  • Architekturfragmente aus Uruk
  • Funde aus Assur und hethitische Reliefs
Gegründet
1899
Träger
Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preussischer Kulturbesitz
Leitung
Barbara Helwing

Eintrittspreise & Ermässigungen

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Barrierefreiheit

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Kinder & Familie

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Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Museumsinsel

U5 Museumsinsel; S-Bahn Friedrichstrasse oder Hackescher Markt; Tram bis Am Kupfergraben oder Hackescher Markt; Bus bis U Museumsinsel.

Mit dem Auto

Kein eigener Parkplatz am Museum.

Die Staatlichen Museen nennen keine Parkplätze und empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.

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Service & Gastronomie

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Veranstaltungen & Vermietung

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HinweiseGruppenbuchungen für Besuche ab Juni 2027 sollen laut SMB ab dem 1. Juli 2026 möglich sein.

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