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Domschatzkammer Köln
Foto: No machine-readable author provided. Elya assumed (based on copyright claims). · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Domschatzkammer Köln

Schatzkammer des Kölner Doms mit Reliquiaren, liturgischem Gerät, Gewändern und Frankengräbern in mittelalterlichen Gewölben an der Domnordseite.

ÖffnungszeitenEintritt ab 8 € Rollstuhlgerecht

Über das Museum

Der Kölner Domschatz wuchs über viele Jahrhunderte aus Stiftungen der Erzbischöfe, des Domkapitels und von Gläubigen. Seine Bedeutung verdankt er nicht zuletzt der Übertragung der Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln im Jahr 1164, die den Dom zu einem der grossen Wallfahrtsorte Europas machte. Über lange Zeit wurden die Schätze in der Sakristei und in kleineren Räumen des Doms verwahrt und nur eingeschränkt gezeigt.

Ein schwerer Einschnitt war der Einbruch von 1975: Dabei gingen zahlreiche Stücke verloren oder wurden eingeschmolzen, darunter eine kostbare Kusstafel aus dem Besitz Kardinal Albrechts von Brandenburg; die barocke Domschatzmonstranz von 1657 wurde später rekonstruiert.

Die heutige Domschatzkammer wurde am 21. Oktober 2000 eröffnet. Nach Plänen des Architekten Bernd Billecke wurden ausgebaute Kellergewölbe aus dem 13. Jahrhundert an der Nordseite des Doms, unter anderem ein rund zehn Meter hoher Raum unter der Sakramentskapelle, zu sechs Ausstellungsräumen auf drei Ebenen mit etwa 500 Quadratmetern umgestaltet. Den Eingang bildet ein mit Bronzeplatten verkleideter Kubus, dessen Gestaltung vor der gotischen Nordfassade bei der Eröffnung heftig diskutiert wurde.

Gezeigt werden rund 300 Objekte vom 4. bis zum 20. Jahrhundert: Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder, Insignien der Erzbischöfe, Handschriften, mittelalterliche Skulpturen sowie Funde aus fränkischen Gräbern unter dem Dom. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch wechselnde Sonderpräsentationen, zum 25-jährigen Bestehen 2025 etwa zur Restaurierung des Kaiserswerther Suitbertusschreins.

Highlights

  • Petrusstab mit spätantikem Elfenbeingriff aus dem 4. Jahrhundert
  • Barocke Domschatzmonstranz von 1657
  • Barockschrein des heiligen Engelbert
  • Capella Clementina – prunkvolle Paramente des Kurfürsten Clemens August
  • Funde aus den fränkischen Gräbern unter dem Dom
  • Mittelalterliche Gewölbekeller aus dem 13. Jahrhundert

Dauerausstellungen

  • Der Kölner Domschatz – Rund 300 Objekte in sechs Gewölberäumen: Reliquiare, liturgisches Gerät, Paramente und Insignien der Kölner Erzbischöfe von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert.
  • Frankengräber unter dem Kölner Dom – Beigaben aus den frühmittelalterlichen fränkischen Gräbern, die bei den Grabungen unter dem Dom entdeckt wurden.
Gegründet
2000
Träger
Metropolitankapitel der Hohen Domkirche Köln

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene8 €
Ermässigt4 €Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, Auszubildende, Studierende, Begleitpersonen von Schulgruppen, Inhaber eines NRW-Sozialpasses
Kinder & Jugendliche4 €bis 13 Jahre frei · Kinder bis einschliesslich 13 Jahre frei; Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren zahlen den ermässigten Preis.
Menschen mit BehinderungfreiMenschen mit Schwerbehinderung ab GdB 50 haben freien Eintritt. Für die Dombesichtigung ist laut Dom-Ticketseite auch eine Begleitperson frei; für die Domschatzkammer ist das nicht ausdrücklich angegeben.
Studierende & Azubis4 €
Gruppen–Gruppenbuchungen ab 10 Personen über das Ticketsystem des Doms; Führungen werden über das DOMFORUM (domfuehrungen-koeln.de) gebucht und zusätzlich zum Eintritt berechnet.
Familien–Die Preisliste auf koelner-dom.de nennt kein Familienticket (Kinder bis 13 Jahre ohnehin frei); das Portal museen.koeln führt noch ein Familienticket für 20 €.
Kombiticket Domschatzkammer + Turmbesteigung12 €Ermässigt 6 €

Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins haben freien Eintritt. Die Besichtigung des Doms selbst kostet seit 1. Juli 2026 separat 12 € (ermässigt 6 €); Gottesdienstbesuch und Gebet im Nordquerhaus bleiben frei. Tickets online (max. 9 pro Buchung, bis zu 3 Monate im Voraus) oder an der Zentralkasse im Kurienhaus. museen.koeln nennt für Menschen mit Behinderung noch den ermässigten Preis, die offizielle Dom-Website freien Eintritt.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Ebenerdiger Eingang, Aufzüge zu den unteren Ebenen. Für Rollstuhlnutzer ist die Domplatte über das Domgässchen erreichbar; die Domschweizer helfen bei Bedarf. Für den Dom gibt es ein Tastrelief-Buch, ein Bronze-Tastmodell vor dem Petersportal sowie Führungen für blinde Menschen und in Leichter Sprache.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Dom/Hbf

Haltestelle Dom/Hbf (U-Bahn, Stadtbahn, Bus) und Köln Hauptbahnhof, jeweils wenige Gehminuten.

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Service & Gastronomie

  • Museumsshop
  • Schliessfächer

Im Eingangskubus (Heiltumskammer) befindet sich auch ein Domshop. Grosse Gepäckstücke müssen eingeschlossen werden; Wanderrucksäcke und grosse Koffer sind nicht erlaubt.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
HinweiseFührungen durch die Domschatzkammer sind über das DOMFORUM buchbar und erfordern zusätzlich eine Eintrittskarte. Der Eingang liegt an der Nordseite des Doms.

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