8. November 2025 – 23. März 2027
Wenn Funde sprechen… Hausarchäologie in Ladenburg
Sonderausstellung über archäologische Funde aus Ladenburger Häusern und darüber, was sie über das Leben ihrer früheren Bewohner verraten.

Stadtmuseum im Bischofshof von Ladenburg: vom römischen Lopodunum über das Mittelalter bis zur jüdischen Gemeinde der Neuzeit.
8. November 2025 – 23. März 2027
Sonderausstellung über archäologische Funde aus Ladenburger Häusern und darüber, was sie über das Leben ihrer früheren Bewohner verraten.
Die Wurzeln des Museums liegen in einer städtischen Altertümersammlung, die Ladenburg 1904 im kurz zuvor erworbenen Stich'schen Haus einrichtete; der badische Denkmalpfleger Ernst Wagner betreute die Bestände. 1909 wurde das Museum offiziell im Beisein von Grossherzog Friedrich II. von Baden eröffnet. Nach der Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg öffnete es 1950 unter dem Archäologen Berndmark Heukemes wieder, der die römische Vergangenheit der Stadt intensiv erforschte.
1968 zog das Museum in den Bischofshof am Amtshof um, die ehemalige Residenz der Bischöfe von Worms. Das Gebäude steht auf dem Areal eines mittelalterlichen Königshofes und über Resten des römischen Lopodunum; sein Kern reicht vor das 13. Jahrhundert zurück. Im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert erhielt es Renaissance-Ergänzungen wie den achteckigen Treppenturm mit welscher Haube und einen Erker; bei der Restaurierung in den 1970er-Jahren kamen manieristische Wandmalereien zum Vorschein.
Auf vier Etagen spannt die Dauerausstellung den Bogen von jungsteinzeitlichen Siedlungen über die römische Stadt Lopodunum, den Hauptort der Civitas Ulpia Sueborum Nicrensium, und die Völkerwanderungszeit bis zum Mittelalter unter den Wormser Bischöfen, der kurpfälzischen Verwaltung und dem modernen Ladenburg. Eigene Abschnitte widmen sich bemalten Bauernmöbeln aus dem Odenwald und der jüdischen Gemeinde der Stadt; die 2018 im Museum entstandene Ausstellung „Neighbors 1938“ über die Ladenburger Juden wurde später auch im Holocaust Museum Houston gezeigt. Sonderausstellungen greifen aktuelle Grabungen und Themen der Stadtgeschichte auf.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermässigt | 3 €Rentner, Menschen mit einem GdB ab 50, Bundesfreiwilligendienst-, FSJ- und FÖJ-Leistende |
| Kinder & Jugendliche | freibis 25 Jahre frei · Kinder, Jugendliche, Schüler, Auszubildende und Studierende bis 25 Jahre frei |
| Seniorinnen & Senioren | 3 €Ermässigung für Rentner |
| Menschen mit Behinderung | 3 €Ab GdB 50 |
| Studierende & Azubis | freiBis 25 Jahre frei |
| Gruppen | –Gruppenführung (45 Min.) 50 € zuzüglich Eintritt; Spezialführung (45 Min.) 70 € zuzüglich Eintritt. |
| Schulklassenführung (45 Min.) | 30 €Pauschale, zwei Begleitpersonen frei |
Freier Eintritt mit dem Museums-PASS-Musées.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
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| Führungen | ja · Dauer ca. 45 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
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