17. Juli 2026 – 8. November 2026
Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell
Grosse Retrospektive zum Wegbereiter des Realismus, gegliedert nach Selbstbild, sozialer Wirklichkeit, Erotik, Landschaft und Exil; kostenpflichtig.

Essener Kunstmuseum mit Meisterwerken vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und grosser Fotosammlung – der Eintritt in die Sammlung ist frei.
17. Juli 2026 – 8. November 2026
Grosse Retrospektive zum Wegbereiter des Realismus, gegliedert nach Selbstbild, sozialer Wirklichkeit, Erotik, Landschaft und Exil; kostenpflichtig.
12. Juni 2026 – 18. April 2027
Ortsspezifische Installation der neuseeländischen Künstlerin im Übergang zwischen dem Museumsbau von 1960 und dem Chipperfield-Bau, u. a. mit Beton und in Essen gefundenem Glas.
16. Oktober 2026 – 10. Januar 2027
Rund 250 Arbeiten zweier Pioniere der generativen Fotografie und frühen Computerkunst, anlässlich einer grossen Schenkung von Werken Herbert W. Frankes.
16. Oktober 2026 – 10. Januar 2027
Abschlussarbeiten von Absolvent:innen des Masterstudiengangs Photography Studies & Practice der Folkwang Universität der Künste.
6. November 2026 – 21. Februar 2027
Erste Ausstellung zur einstigen Islamischen Abteilung des Museums mit rund 300 Objekten, darunter Keramik, Textilien, ein Šāhnāma und ibero-islamische Fliesen, im Dialog mit Moderne und Design.
Das Museum geht auf den Hagener Bankierssohn Karl Ernst Osthaus zurück, der 1902 in Hagen das Folkwang Museum eröffnete; den Namen entlehnte er der altnordischen Edda. Beraten von Henry van de Velde, kaufte Osthaus früh Werke der französischen Moderne, etwa 1901 Renoirs „Lise mit dem Sonnenschirm“, zeigte 1905 als erstes deutsches Museum eine van-Gogh-Ausstellung und stellte Brücke und Blauen Reiter aus. Kunst aus Afrika, Asien und der islamischen Welt präsentierte er gleichrangig daneben.
Nach Osthaus' Tod erwarben Essener Bürger, Unternehmen und die Stadt 1922 die Sammlung und vereinten sie mit dem Städtischen Kunstmuseum Essen; seither gehört sie Stadt und Folkwang-Museumsverein gemeinsam. Unter Ernst Gosebruch zählte das Haus zu den führenden Museen der Moderne, bis die Nationalsozialisten 1937 mehr als 1.400 Werke beschlagnahmten und Bomben die Gebäude teilweise zerstörten.
1960 eröffnete ein Neubau, und Direktoren wie Paul Vogt bauten die Sammlung mit Rückerwerbungen und Werken des Abstrakten Expressionismus wieder auf. 1978 kam die Fotografische Sammlung hinzu, 2008 das Deutsche Plakat Museum. 2010 wurde der Erweiterungsbau von David Chipperfield eingeweiht.
Seit 2015 ist der Eintritt in die Sammlung dank der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung frei; 2020 vereinbarten Stiftung und Stadt, dies dauerhaft beizubehalten. 2019 kürte die deutsche Sektion des Kunstkritikerverbands AICA das Folkwang zum Museum des Jahres. Seit 2018 leitet Peter Gorschlüter das Haus.
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Sammlung für alle frei. In der Sonderausstellung „Ich, Gustave Courbet“ zahlen Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren den ermässigten Preis von 12 €. |
|---|---|
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermässigung genannt. |
| Menschen mit Behinderung | –Begleitperson frei · Sammlung frei. In der Sonderausstellung zahlen Menschen mit Behinderung (ab GdB 70) den ermässigten Preis von 12 €, eine Begleitperson (GdB 70 mit Merkmal) ist frei. |
| Studierende & Azubis | –Sammlung frei; Sonderausstellung ermässigt 12 € für Schüler:innen und Studierende. |
| Gruppen | –Kein Gruppentarif nötig, da die Sammlung frei ist. Buchbare Führungen für Gruppen bis 20 Personen: Sammlung 60 Min. 80 €, 90 Min. (auch zur Architektur) 100 €, Sonderausstellung 60 Min. 80 € zzgl. Eintritt; Englisch, Französisch, Niederländisch oder Italienisch jeweils 20 € Aufpreis. Buchung über das Besucherbüro (+49 201 8845 444). |
| Familien | –Für die Sonderausstellung „Ich, Gustave Courbet“ Familienkarte 33 € (zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern von 6–18 Jahren) bzw. 17 € (ein Erwachsener mit bis zu vier Kindern). |
Die ständige Sammlung ist an allen Öffnungstagen kostenlos; Zeitfenster-Tickets können optional online gebucht werden. Kostenpflichtig sind grosse Sonderausstellungen, derzeit „Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell“ (bis 8.11.2026): 16 €, ermässigt 12 € (Kinder und Jugendliche von 6–18, Schüler:innen, Studierende, Menschen mit Behinderung ab GdB 70, Bundesfreiwilligendienstleistende, Sozialhilfebeziehende). Freier Eintritt in die Sonderausstellung u. a. mit ICOM-, CIMAM- und Presseausweis, Ehrenamtskarte NRW/Essen sowie für Mitglieder des Folkwang-Museumsvereins; RuhrKultur.Card einmal jährlich. Freiwilliges Klimaticket 1 €. Audioguide zur Sammlung 4 €, Museums-App kostenlos.
Haupteingang über eine flache Rampe, zusätzlich Aufzug von aussen und aus der Tiefgarage; alle Ebenen barrierefrei. Vier Behinderten-WCs, vier Behindertenparkplätze in der Tiefgarage. Lupen, Klapphocker und eine begrenzte Zahl Rollstühle zum Ausleihen. Regelmässige Führungen in Gebärdensprache und in Leichter Sprache sowie Führungsgespräche für Menschen mit Demenz; bei Veranstaltungen Hörunterstützung über die App Sennheiser MobileConnect. Assistenzhunde erlaubt.
Gut für Kinder & Familien geeignet
Familienführungen und Gespräche für Familien (sonntags), offene Familienworkshops am Samstag für Kinder ab 5 Jahren, Kunstwerkstatt für Schulkinder, Ferienakademie und zweimal jährlich Familientage. Kinder unter 10 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.
Rüttenscheider Stern · 7 Min. zu Fuss
Strassenbahn 103, 106, 107 und U11 bis Rüttenscheider Stern, dann etwa 7 Minuten zu Fuss; vom Südausgang des Essener Hauptbahnhofs rund 20 Minuten Fussweg über die Huyssenallee.
Parkplatz vorhanden
Museumseigene Tiefgarage mit 125 Plätzen und 4 Behindertenparkplätzen (Einfahrtshöhe 2 m, rund um die Uhr geöffnet); weitere Parkhäuser: Hotel Mercure, Philharmonie, Stadtgarten. Busparkplätze an der Kahrstrasse.
16 kostenlose Fahrradstellplätze in der Tiefgarage, weitere am Museumsplatz; E-Bike-Ladestationen gegen Schlüsselpfand.
Route planenRestaurant-Café „Edda“ im Neubau mit Terrasse (Sa–Mi 11–17 Uhr, Do/Fr 11–19 Uhr, Mo geschlossen). Buchhandlung Walther König am Haupteingang, ohne Eintritt zugänglich. Taschen, Schirme, Jacken und Rucksäcke müssen an die Garderobe; es finden Taschenkontrollen statt. Freies WLAN. Lesesaal Di–Fr 10–18 Uhr.
Bis zu 400 Personen.
Vermietung und Catering über das Restaurant Edda im Museum: Hirschland-Saal (Empfänge bis 200, Gala-Dinner bis 130 Personen), Private Dining Room (bis 20), Restaurant exklusiv (bis 80) und Terrasse; Veranstaltungen insgesamt bis 400 Personen, auch Geburtstags- und Hochzeitsfeiern.
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | In der Sammlung für private Zwecke ohne Blitz erlaubt, Selfie-Sticks nicht; in Wechselausstellungen grundsätzlich untersagt |
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