ab 12. April 2026
Resonare
Textilkunst von Marie Katharina Fischer aus dem Wendland: pflanzengefärbte Stoffe, die Licht und Formensprache der Zisterzienserarchitektur aufgreifen.

Evangelisches Frauenkloster mit Klostermuseum, gotischer Backsteinkirche und historischen Gärten in Mariensee bei Neustadt am Rübenberge.
ab 12. April 2026
Textilkunst von Marie Katharina Fischer aus dem Wendland: pflanzengefärbte Stoffe, die Licht und Formensprache der Zisterzienserarchitektur aufgreifen.
Sonderausstellung
Das Klostermuseum zeigt das Gebetbuch der Äbtissin Odilie von Ahlden aus dem Jahr 1522 im Original und erläutert seine Inhalte.
Sonderausstellung
Stationen aus dem Leben der Herzogin (1510–1558), die massgeblich dazu beitrug, dass viele norddeutsche Klöster die Reformation überstanden.
Graf Bernhard II. von Wölpe stiftete das Kloster um 1213/14 für Zisterzienserinnen; das lange genannte Gründungsjahr 1207 geht nach heutigem Forschungsstand auf einen Schreibfehler in einer Urkunde von 1227 zurück. Die Nonnen lebten in strenger Klausur und bewirtschafteten umfangreichen Grundbesitz. Aus der Frühzeit stammt die schlichte Backsteinkirche, deren drei Joche um die Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden; das westliche Joch kam im frühen 14. Jahrhundert hinzu.
In der Reformation wurde Mariensee 1543 nicht aufgehoben, sondern als evangelisches Frauenkloster fortgeführt – ein Weg, den Herzogin Elisabeth von Calenberg vielen Klöstern der Region ebnete. Nach einem Grossbrand 1720 entstand 1726 bis 1729 das heutige Konventsgebäude als barocke Vierflügelanlage. 1748 wurde in Mariensee der Dichter Ludwig Christoph Heinrich Hölty geboren, an den eine kleine Ausstellung erinnert.
Das Kloster gehört zu den fünf Calenberger Klöstern und wird von der Klosterkammer Hannover im Rahmen des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds verwaltet. Bis heute lebt hier ein kleiner evangelischer Konvent unter Leitung einer Äbtissin. Seit 2007 dokumentiert das Klostermuseum das Leben in den evangelischen Frauenklöstern Niedersachsens vom Mittelalter bis in die Gegenwart; Sonderausstellungen widmen sich etwa dem Gebetbuch der Äbtissin Odilie von Ahlden von 1522. Der Konvent pflegt klösterliche Handwerkstechniken wie den Klosterstich und die Kalligrafie, bietet Konzerte, Seminare und Einkehrtage an und hält die nach barockem Vorbild angelegten Gärten mit Kräuterbeeten offen.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Gruppen | –Gruppenführungen nach Absprache. |
5 € pro Person für die offene Führung (Stand 2025), der Museumsbesuch ist darin enthalten. Zum Internationalen Museumstag Eintritt und Führungen im Museum kostenlos.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Mariensee Kloster
Regionalexpress oder S-Bahn von Hannover Richtung Bremen bis Neustadt am Rübenberge, weiter mit Regiobus 850 bis Haltestelle „Mariensee Kloster“; abends und am Wochenende Rufbus, teils nur mit telefonischer Anmeldung.
Parkplatz vorhanden
Parkplatz direkt hinter der Klosterkirche.
Mit dem Auto über die A 2 (Abfahrt Herrenhausen) und die B 6 bis Neustadt, dann Richtung Mandelsloh über Empede nach Mariensee.
Route planenKeine eigene Gastronomie; Bewirtung im Dorfladen Mariensee und im Sommer im Eiscafé an der Höltystrasse. Lesestube während der Bürozeiten.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Anmeldung nur für grössere Gruppen nötig. Themenführungen für Gruppen: Klostergeschichte mit Texten und Gesängen (max. 15 Personen), Frauenort Äbtissin Odilie, Klostergarten. Die Hölty-Ausstellung im oberen Torbereich ist nach Absprache zugänglich. Dazu Konzerte, Seminare (Klosterstich, Kalligrafie) und Einkehrtage laut Jahresprogramm. |
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